Ode an das Leben



e45ccddc-0988-4793-98c1-33e2dd5780ce



Foto: Haleakala Maui

Ode an das Leben

Langsam stirbt, wer Sklave der Gewohnheit wird, in dem er jeden Tag die gleiche Wege wiederholt; wer nie seine Marke ändert; wer nie riskiert und nie die Farbe seiner Kleider wechselt; wer mit niemandem spricht, den er nicht kennt.

Langsam stirbt, wer die Leidenschaft vermeidet; wer Schwarz dem Weiß und das Tüpfelchen auf dem „i „ bevorzugt, anstatt einer Vielfalt von Emotionen, eben solche die die Augen glänzen lassen, solche die ein Gähnen in ein Lächeln verwandeln, solche die das Herz in Gegenwart eines Fehlers und Gefühlen hoch schlagen lassen.

Langsam stirbt, wer nichts ändert, wenn er sich unglücklich bei seiner Arbeit fühlt; wer um einen Traum zu verfolgen die Sicherheit für Unsicherheit nicht riskiert; wer sich nicht immer mal die Freiheit nimmt, sich vernünftigen Ratschlägen zu entziehen.

Langsam stirbt, wer nicht reist, wer nicht liest, wer keine Musik hört, wer nicht das Edle in sich selbst findet.

Langsam stirbt, wer die Liebe zu sich selbst zerstört; wer sich nicht helfen lässt.

Langsam stirbt, wer die Tage damit verbringt, über sein Unglück oder über den ununterbrochenen Regen zu klagen.

Langsam stirbt, wer ein Projekt abschreibt, bevor er es beginnt; wer keine Fragen stellt zu Argumenten, die er nicht kennt; wer nicht antwortet, wenn man ihn nach etwas fragt, das er weiß.

Vermeiden wir den Tod in kleinen Raten, in dem wir uns immer erinnern, dass leben eine viel größere Anstrengung beinhaltet, als die einfache Tatsache zu atmen.

Nur die unauslöschliche Geduld wird zu einer wunderbaren Glückseligkeit führen.

Martha Medeiros


Liebe Leserin, lieber Leser

Am Freitagabend ist wieder Liebesabend in Winterthur. Wir tanzen uns lebendig und begegnen uns auf achsame Weise. Lass dich von dir und den anderen TeilnehmerInnen überraschen.

Anmeldungen bitte über die Webseite oder per Mail.

Freue mich Happy

Stefan

© 2015 being-one