The four Hungers

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Liebe Leserin, lieber Leser

Die nächsten vier Wochen teile ich mit dem Newsletter meine Gedanken zu "The Four Relational Hungers" von "OpenFloor", die mich beim Kreieren des Workshops "VerbundenSein" vom 4. bis 6. November inspiriert haben.

Wir sind immer in Verbindung. Wir stehen nicht nur in Verbindung zueinander und uns selbst, sondern zur Gesellschaft, zu unseren Vorfahren und zur ganzen natürlichen Welt. Der Drang nach Verbindung ist in uns angelegt. Wir brauchen einander um zu überleben und um ganz zu werden.
VerbundenSein ist nicht etwas, was wir tun - sondern was wir sind. Wir sind auch in Verbindung, wenn wir uns selbst, andere, die Gemeinschaft oder den Spirit meiden oder uns von ihnen isolieren.
 
Beziehung
Der Hunger nach Beziehung ist in allen Säugetieren angelegt und sie brauchen diese, um zu überleben. Ein Kind, das keine Liebe erfährt, stirbt. Eine sichere und intime Verbindung mit anderen zu leben, ist für unser menschliches Wohlbefinden von wesentlicher Bedeutung.
Der einsamen Wolf wurde so oft enttäuscht, dass er gelernt hat in erster Linie auf sich selbst zu achten. Er kümmert sich um seine Angelegenheiten, senkt den Kopf  und arbeitet hart. Aus Schmerz blendet er die anderen Menschen aus und trägt die Last des Lebens allein auf seinen Schultern. Wut, Erschöpfung und Burnout sind die Folge.
Wenn wir aber in Beziehung sind, fühlen wir uns gesehen, verstanden, können wir Liebe empfangen und Liebe schenken. Dies nährt uns ganz tief und lässt unsere Lebensenergie sprudeln.
Die Forschung zeigt in überwältigender Weise, dass gesunde Beziehungen zu einem gesunden Körper führen, unsere Lebensspanne verlängern und eine Welt mit grosszügigeren, liebevolleren und stabileren Menschen schaffen.
 
Im wunderbaren Seminarhaus auf dem Sternenberg erforschen und nähren wir im Tanz, in Begegnung, in Stille und im warmen Wasser unser Urbedürfnis nach Eigenständigkeit, Beziehung, Zugehörigkeit und unserem Spirit. Gleichzeitig ruhen wir in unserer Ganzheit und öffnen uns für die Gnade des Alltags.
 
Die unterschiedlichen "Hungergefühle" in uns zu spüren und zu unterscheiden gibt Klarheit und Orientierung. Wenn wir lernen sie zu verkörpern und ihnen Ausdruck zu geben, wird unser Sein sinnvoll, reich und lebendig.
 
Bis am 3. Oktober kannst du noch zum early-bird Preis buchen.
 
Ich freue mich, wenn du auch mit dabei bist.

Stefan


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