2014

Angst vor tausend Dingen

Angst vor tausend Dingen

Man hatte vor tausend Dingen Angst,
vor Schmerzen, vor Richtern, vor dem eigenen Herzen,
man hatte Angst vor dem Schlaf, vor dem Erwachen,
vor dem Alleinsein, vor der Kälte, vor dem Wahnsinn, vor
dem Tode - namentlich vor ihm, vor dem Tode.

Aber all das waren nur Masken und Verkleidungen.
In Wirklichkeit gab es nur eines, vor dem man Angst hatte:
das Sich-Fallen-Lassen, den Schritt in das Ungewisse hinaus,
den kleinen Schritt hinweg über all die Versicherungen,
die es gab.

Und wer sich einmal, ein einziges Mal, hingegeben hatte,
wer einmal das große Vertrauen geübt
und sich dem Schicksal anvertraut hatte,
der war befreit.

Er gehorchte nicht mehr den Erdgesetzen, er war in den
Weltraum gefallen und schwang im Reigen der Gestirne mit.

aus „Klein und Wagner“ von Hermann Hesse

Für dein neues Jahr wünsche ich dir, dass auch du immer länger und immer öfter im Reigen der Gestirne mitschwingen kannst. Dass dein 2015 lebendig, reich und spannend sein wird.

Ich wünsche dir eine wundervolle Zeit.

Stefan

Hass

Hallo

Im Tagesanzeiger-Magazin von diesem Wochenende steht ein Interview von Arno Gruen. Spannend, wie er unsere Gesellschaft analysiert und was er für Schlüsse daraus zieht.

Unter anderem sage er:

„Der Hass auf andere ist immer der Hass auf das Eigene, das man aus Gehorsam aufgeben musste.“

Kennst du das bei dir auch?

Ich erkenne mich darin sehr gut. Wie oft habe ich in meinem Hass-Sumpf gesteckt, tief drin und wusste nicht wie weiter. Aber es gibt eine Türe, und das ist die Freiheit.

Vielleicht ist es grad am Freitag an der Zeit den Gehorsam aufzugeben, etwas loszulassen und entspannt mit dir und vielen anderen zu sein. Am Liebesabend muss nichts, aber kann viel sein.

Ob „Gehorsam“ gerade dein Thema ist oder ob du einfach Lust hast anderen Menschen sinnlich zu begegnen. Ich ladedich in jedem Fall herzlich zum Liebesabend vom Freitag ein und freue mich den Abend für dich zu gestalten.

Herzlichst

Stefan


Mit diesem Link kannst du das Magazin runter laden. Das ganze Interview findest du ab Seite 34.

http://blog.dasmagazin.ch/wp-content/uploads/2014/11/ma1445.pdf

Lebenskrise

Liebe Leserin
Lieber Leser

Ich hoffe, auch du konntest diesen wundervollen Herbsttag geniessen. Wenn die Sonne scheint, ist es immer ein wenig einfacher glücklich zu sein Happy.

Vor 14 Jahren steckte ich einer grossen Lebenskrise und besuchte meinen ersten Tantra-Workshop. Da ist bei mir so richtig die Post abgegangen. Meine Überzeugungen, meine Verständnis wie das Leben so läuft, funktionierten nicht mehr. Ich kämpfe wie ein Wilder, aber mit meinem beschränkten, persönlichen Werkzeugkoffer kam ich nicht mehr weiter. Ich hatte eine riesige Sehnsucht nach einem anderen Leben und gleichzeitig konnte ich nichts loslassen. Aber irgendwann strandete mein Ego, ich konnte alle Anspannung loslassen und weinte unendlich lang. Ich weinte über mein ergangenes Leid und gleichzeitig lachte ich über das unendliche Glück, das mir gerade widerfahren war. Ich wusste, dass ich nie mehr so wie früher leben wollte. Nie Mehr!

Der Ort dieser zweiten Geburt war der erste Ort in meinem irdischen Leben, an dem ich mich sicher fühlte und von dem ich wusste, das ich dort einfach sein kann.

Natürlich bin ich immer wieder in alte Muster gefallen, bin immer mal wieder gestrandet. Aber wenn ich nichts mehr lernen kann, ist es vermutlich Zeit zu gehen Winking.

Nun ist meine neue Welt wieder gewachsen, viel grösser als je zuvor. Mit den Liebesabenden möchte ich diese lebendige, achtsame und liebevolle Welt nochmals ein wenig grösser machen.

Stefan

Ein Ort in dir

Hoi zäme

Die Liebesabend-Sommerpause ist schon fast vorüber. Ich bin in dieser Zeit viel in der Schweiz herumgekommen. Bin viel gewandert, habe mich in der Natur bewegt, habe dem Regen getrotzt und viele schöne Momente erlebt.

Die letzten Tage habe ich bereits einige Musikstücke für den Liebesabend vom Freitag zusammengestellt.

Musik und Tanz bringen uns immer wieder in unsere Präsenz. Die Gedanken entschwinden und und wir sind im Sein. Zum Einstieg werden wir auch am nächsten Freitag wieder tanzen.

Tanze dich, dein Sein, so wie du grad bist, was du gerade fühlst. Und ja, du musst für niemanden tanzen. Es gibt keine Regeln, wie du dich bewegen sollst. Tanz verbindet dich mit deinen Energien. Tanz ist Meditation - deine Meditation.

Es ist der Boden, um tiefer einzutauchen, um sich mit anderen zu verbinden ...

Da ist ein Ort, an dem die Worte aus der Stille kommen,
Ein Ort, an dem des Herzens Flüstern sich erhebt.
Da ist ein Ort, wo Stimmen singend deine Schönheit preisen,
Ein Ort, wo jeder Atemzug dein Bild in meine Seele trägt.
Rumi

Ich freue mich auf den Freitag, auf viele wundervolle Momente.

Stefan





Angst

Unsere tiefste Angst ist nicht, ungenügend zu sein.
Unsere tiefste Angst ist es, dass wir über die Maßen kraftvoll sind!
Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, die uns am meisten Angst macht.

Wir fragen uns selbst – wer bin ich, von mir zu glauben,
dass ich brillant, großartig, begabt und einzigartig bin?
Aber in Wirklichkeit – warum sollst du es nicht sein?

Du bist ein Kind Gottes. Dein Kleinmachen dient nicht der Welt.
Es zeugt nicht von Erleuchtung, sich zurückzunehmen,
nur damit sich andere Menschen um Dich herum nicht verunsichert fühlen.

Wir wurden geboren, um die Herrlichkeit Gottes, die in uns liegt, auf diese Welt zu bringen.
Sie ist nicht nur in einigen von uns, sie ist in JEDEM/JEDER.
Und indem wir unser eigenes Licht scheinen lassen,
geben wir anderen Menschen unbewusst die Erlaubnis, das gleiche zu tun.

Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind,
befreit unser Dasein automatisch die anderen.


Hallo

Dieses Zitat von Marianne Williamson ist mir in letzter Zeit immer wieder in den Sinn gekommen. Es ist so wahr und ich kann so oft beobachten, wie Menschen sich zurücknehmen, nicht ihre Wahrheit leben, damit sie andere nicht verunsichern. Natürlich kenne ich dieses Verhalten aus meiner eigenen Geschichte. Wie oft habe ich nicht meine Wahrheit gelebt, wie oft bin ich nicht meinen Weg gegangen? Aber wem nützt das? Wohin bringt uns dieses energielose Sein?

Der nächste Liebesabend ist am Freitag, 4. April. Ich lade dich an diesem Abend ein, einzigartig und brilliant zu sein, andere zu verunsichern und dein Licht scheinen zu lassen. Denn nur so sind wir ausgefüllt und lebendig, denn nur so leben wir das Leben, das uns geschenkt wurde.

Wünsche dir eine gute, lebendige und "frühlingshafte" Zeit!

Stefan






Frühlingserwachen

Gestern bin ich im Emmental den ersten blühenden Krokussen begegnet. Farbig leuchteten sie im braunen, letztjährigen Gras. Sie sind das erste Lebenszeichen der Natur. Der erste Hinweis, dass ganz viel Lebenskraft unter der braunen, abgestorbenen Grasdecke verborgen liegt.

Unbekannt

Beim Retreat "Frühllingserwachen" geht es um deine Lebensenergien: Vielleicht spürst du, dass da noch mehr in dir steckt; vielleicht fühlst du dich müde, matt und abgestumpft; vielleicht möchtest du einfach mit anderen zusammen dein Leben feiern.

Im Tanz, in Begegnungen und Ritualen feiern wir uns, unser Sein und lassen unsere Lebensblume prächtig blühen.

Beginn: Freitag, 9. Mai zum Abendessen um 19.00 Uhr
Ende: Sonntag, 11. Mai um 17.00 Uhr

Wir sind in einem liebevoll geführten Seminarhaus im Rheintal.

Seminarhaus fibe im Rheintal

Die Kosten für das Seminar betragen Fr. 487.-
Fr. 247.- Seminarpauschale
Fr. 240.- Seminar (Preisreduktion für Nicht- und Wenigverdienende auf Anfrage)
inkl. komplette Verpflegung (Frühstücksbuffet, Znüni, 3-Gang Mittagessen, Zvieri, Abendessen - ohne Getränke)
Übernachtung im Doppelzimmer

Für weitere Infos und Anmeldung: stefan@liebesabend.ch

Ich freue mich Happy

Stefan

www.liebesabend.ch

Wann kann das Lieben beginnen?

Hallo

Die letzten Wochen begleitet mich ein Gedicht, es kommt mir immer wieder in den Sinn. Ich finde es wunderbar, denn es trägt die wichtigste Essenz eines glücklichen Lebens in sich. Gerne möchte ich es mit dir teilen:
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Wenn du dein Herz öffnest, wenn du der Wahrheit gestattest, dich zu besuchen,
dann erkennst du irgendwann, dass in all den Nächten, in denen du jemand vermisst hast,
in all den endlosen Nächten, in denen du jemand gerufen hast,
in all den Nächten, in denen du einsam warst,
du eigentlich bloß dich selbst gemeint hast – du hast dein ganzes Leben lang nur dich selbst vermisst,
du hast dein ganzes Leben lang bloß nach dir selbst gerufen,
du warst dein ganzes Leben lang nur deshalb einsam, weil du vergessen hast, dass du ohnehin schon da bist.

Du hast dich dein ganzes Leben lang bloß nach der Liebe zu dir selbst gesehnt.
Und von dem Moment an, da du das in deinem Herzen verstanden hast – nicht im Kopf, sondern im Herzen – von dem Moment an bist du fähig, alles und jeden zu lieben.

Genau dann tritt eine Seele in dein Leben, die ebenfalls begriffen hat, dass es die Selbstliebe ist, die jene Brücke zum Herzen aller anderen Seelen darstellt. Diese Seele verschmilzt dann mit der deinen, obwohl ihr beide das gar nicht mehr braucht – wenn das "Brauchen" endet, kann das "Lieben" beginnen...

(c) David P. Pauswek – der Andersmensch, © 2012

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Sprechen dich diese Zeilen an? Vielleicht magst du auch an den nächsten Liebesabend kommen. Zuerst meditieren wir, damit das "Brauchen" endet und das "Lieben" beginnen kann. Lass dich überraschen ... .


Freue mich auf den nächsten Freitag.

Stefan

Perlenkette

Liebe Leserin, lieber Leser
Liebe Freundin, lieber Freund


Alles, was du in deinem Leben erlebt hast, hinterlässt Spuren. Es macht dich einzigartig und gibt dir Fähigkeiten, die nur du, dank deinem Leben, erhalten konntest.

Deine facettenreiche Geschichte ist einmalig.

Freue dich über die vielen wunderschönen Momente und umarme auch die dunkeln Seiten deines Lebens. Alles das sind Perlen, die du ins 2014 mitnehmen darfst.

Schön aufgereiht, ist deine Perlenkette unendlich wertvoll.Wenn die Sonne scheint, glitzert sie ins den wunderbarsten Farben. Ist es mal dunkel, weisst du, welchen wunderbaren Schatz du auf dir trägst.

Für dein 2014 wünsche ich dir ganz viel Sonnenschein Happy

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Hast du dir zum Jahreswechsel Vorsätze gemacht? Hoffentlich nicht zu viele, denn das ist anstrengend ... .Vielleicht hast du in deinem Inneren gespürt, wohin
dein Weg gehen soll, was du dir für das 2014 wünschst.

Möchtest du lieben und geliebt werden?
Wünschst du dir anderen Menschen sinnlich zu begegnen?
Willst du im 2014 mehr tanzen, denn beim Tanzen bist du mit allem verbunden.
Möchtest du ...

Der Liebesabend kann dir nicht alles geben Winking,
aber vielleicht ist er eine Station auf deinem Weg ins 2014.
Komm doch auch am Freitag, 10. Januar. Wir freuen uns auf dich.

Stefan

© 2015 being-one